Montag, 26 September 2022

Reiseberichte

Kroatien 2021

Urlaub Slowenien – Kroatien – Österreich

 

11.06. – 01.07.2021

 

 

 

 

Freitag, 11.06.2021

Eigentlich wie jedes Jahr zu Urlaubsbeginn hatten wir bereits am Wochenende zuvor das Wohnmobil größtenteils gepackt und so konnten wir heute bereits gegen 15.00 Uhr, nach Arbeitsschluss unseren Jahresurlaub antreten.

Unser Ziel war ca. 500 km entfernt, nahe der Autobahn A 9 in Denkendorf beim Landgasthof „ Zum Lindenwirt „.

Ohne größeren Stau kamen wir in den frühen Abendstunden an. Der Stellplatz war ganz gut besucht und wir tranken noch ein Bier auf der Terrasse der Gaststätte und freuten uns auf den Beginn unseres Urlaubes.

 

 

 

 

Samstag, 12.06.2021

Nach dem Frühstück im WoMo fuhren wir nach München, um unser Versprechen einzulösen, Freunde, die wir im letzten Kroatienurlaub kennengelernt hatten zu besuchen.

Nach einer Stunde Fahrzeit kamen wir bei ihnen an und hatten natürlich viel zu erzählen.

Unser Wunsch war gewesen, dass wir uns zusammen einmal die Stadt München ansehen.

Mit der U – Bahn sind wir von ihnen aus ins Stadtzentrum gefahren, bis zum Marienplatz und haben uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum angeschaut:

den Marienplatz, St. Peter, die Peterskirche hinter dem Marienplatz, Odeonsplatz, Hofbräuhaus, Viktualienmarkt, Dallmayr Delikatessenhaus

und noch einiges mehr, bis wir im Paulaner Biergarten zu Mittag aßen und natürlich ein zünftiges Paulaner getrunken haben.

Vielen Dank an Karin und Werner hier nochmals für die schöne Stadtführung!

Am frühen Abend trafen wir wieder bei ihnen zu Hause ein, grillten am Abend noch und lernten auch noch ihre 2 Kinder kennen. Es war ein schöner Tag!

 

 

 

Sonntag, 13.06.2021

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück bei unseren Freunden sollte es weiter gehen in Richtung Süden.

Unser Plan war weiter über Salzburg nach Slowenien zum Bleder See zu fahren.

Einen kleinen Zwischenstopp legten wir noch in Flachau ein und tranken einen Kaffee.

Über den Wurzenpass mit teils 18 % Steigung überquerten wir die Grenze Österreich / Slowenien ohne jegliche Kontrolle ( und dies in Corona – Zeiten!!! ).

Auf dem Weg nach Bled wollten wir uns noch Planica, das „ Tal der Schanzen „ mit seinen Skisprung- und Skiflugschanzen ansehen. Diese waren schon sehr beeindruckend!

Gegen 18 Uhr trafen wir am Campingplatz Bled ein, richteten uns gemütlich ein, erkundeten noch den Platz und läuteten den Abend bei einem Bier am Strand ein.

 

 

 

 

Montag, 14.06.2021

Wir wollten Bled mit dem Fahrrad erkunden.

Bled, ein slowenischer Luftkurort, liegt an den Ausläufern der Julischen Alpen, am gleichnamigen Gletschersee.

Die Tour mit Fahrrad rund um den See bei reichlich Sonne war wunderschön, betrug ca. 7 km.

Auf diesem Weg, auf einem Felsen mit Blick auf den See, befindet sich die Burg von Bled aus dem 11. Jahrhundert, die heute ein Museum, eine Kapelle und eine Druckerpresse beherbergt.

Wir kraxelten hinauf, jedoch war uns der Blick auf den See von da aus nicht gegönnt, da der Eintritt in die Burg unverhältnismäßig teuer war. Also wieder abwärts und weiter mit Fahrrad. Kurz vor unserem Campingplatz hatten wir einen sehr schönen Blick auf die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit ihrer steilen Treppe und dem Glockenturm.

Den späten Nachmittag verbrachten wir dann am Strand und den Abend am WoMo.

 

 

 

 

Dienstag, 15.06.2021

Heute sollte es weiter nach Kroatien gehen, ca. 320 km wollten wir fahren und noch einen Stopp in einem kleinen Camp einlegen, bevor es morgen weiter zum eigentlichen Ziel gehen sollte.

Die Ausreise aus Slowenien war völlig problemlos, ebenso wie die Einreise nach Kroatien.

Wir fuhren größtenteils die Küstenstraße und sahen in der Nähe von Senj Delphine, die sich gemütlich in der Sonne tummelten. Wunderschön!

Wir hatten uns ein kleines Camp „ Ujca „ direkt am Meer ausgesucht. Für große Wohnmobile war es hier unmöglich hinein zu kommen, da die Einfahrt über einen nur 2,80 m (in der Mitte) hohen Tunnel möglich war. Ein gemütlicher, ruhiger und fast leerer Platz!

Wir gingen schwimmen, leider ohne Delphine und genossen die Ruhe auf dem Platz.

 

  

 

 

Mittwoch, 16.06.2021

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Strand und einem netten Gespräch mit einer Hamburgerin packten wir unsere Sachen und fuhren weiter zu unserem Lieblingsplatz in Omis, wo wir gegen 15 Uhr ankamen.

Von unserem Platz aus hatten wir einen fantastischen Blick auf das Meer und es sollten nicht die letzten Delphine gewesen sein, die wir vor 2 Tagen gesichtet hatten!

Nach einem langem Bad im glasklaren Meer und einem netten Gespräch mit unseren österreichischen WoMo – Nachbarn machten wir uns schick für den ersten Besuch im Restaurant des Camps, auch mit gemischten Gefühlen. Würde es so sein, wie die anderen Jahre zuvor?

Und es war so! Milan begrüßte uns herzlich, wir quatschten mit netten Campern aus Kiel, die Livemusik war auch wieder toll….. so, als wären wir nie weg gewesen!

Wir hatten für 10 Nächte gebucht, der Urlaub kann so richtig beginnen!

 


 

 

Donnerstag, 17.06.2021 bis Freitag, 25.06.2021

Diese Tage fasse ich zusammen, da sie sich im Wesentlichen, außer zweier Ausnahmen nicht wirklich unterscheiden.

Der Tag begann mit einem herrlichen Blick vom Bett aus der offenen Hecktür des Wohnmobils auf das ruhige Meer, dann frühstückten wir mit Blick auf das Meer, gingen baden und fuhren mit unserem Kajak, quatschten mit Nachbarn und abends ging es ins Restaurant bei Livemusik, herrlicher Stimmung, gutem Essen und guten Getränken.

 



 

Für den nächsten Tag wurde uns eine Wanderung auf dem Pilgerweg zur Wallfahrtskapelle St. Vitus empfohlen. Also starteten wir bereits um 8 Uhr bei strahlendem Sonnenschein, immer bergauf, erst auf einer kleinen Straße, dann nur noch auf Schotter und Steinen im Zickzack bis zur Kapelle auf 639 m. Wir schwitzten und schnieften aber schafften den Aufstieg in knapp 2 Stunden und waren so stolz, als wir oben ankamen! Von da aus gab es ein herrliches Panorama über das Hinterland, man konnte bis nach Bosnien schauen und über das Meer bis hin zur Insel Brac.

 

   


 

 

Der Aufstieg hatte sich mehr als gelohnt!

Die Kapelle war leider geschlossen aber die Ruhe und der Ausblick war es wert gewesen. Wir waren ganz allein dort oben und auch auf dem Weg dahin und zurück ist uns kein einziger Mensch begegnet.

Nach einer 1,5 Liter Flasche Wasser und einer Banane (jeder!) leichter im Gepäck traten wir den Rückweg an und waren gegen 14 Uhr wieder im Camp.

 Glücksgefühle pur – der Rest des Tages gehörte der Liege und dem Meer!

 

 

Am Mittwoch, 23.06.2021 hatten wir uns vorgenommen mit dem Bus nach Makarska zu fahren, uns dort einen Roller auszuleihen und auf den Sveti Jure zu fahren.

Der Sveti Jure (deutsch Heiliger Georg) ist mit einer Höhe von 1762 m die höchste Erhebung im Biokovo-Gebirge in Kroatien. Das klappte auch alles sehr gut!

 

 

Atemberaubend schön war der Skywalk, eine hufeisenförmige Aussichtsplattform auf dem Berg mit gläsernem Boden und Panoramablick aufs Meer.

 


 

Wieder zurück in Makarska schlenderten wir noch über die Strandpromenade und fuhren am Nachmittag zurück ins Camp.

 


 

Die restlichen zwei Tage bis zum 26.06.2021 verbrachten wir so, wie die anderen zuvor: baden gehen, Buch lesen, Kajak fahren, aufs Meer schauen….

Wir hatten Glück und sahen noch zweimal Delphine!

 

 

Samstag, 26.06.2021

Langsam sollte es nun wieder in Richtung Heimat gehen und so hatten wir uns einen Campingplatz in Zadar, das „ Falkensteiner Premium Resort***** „ ausgesucht, um unsere ACSI-Karte zu nutzen.

Leicht fiel der Abschied nicht……doch wir kommen ja irgendwann wieder!

Und so kamen wir gegen 14 Uhr im Resort an, richteten uns ein, gingen auf dem Platz spazieren und bestaunten am Abend den Sonnenuntergang.

 


 

 

Sonntag, 27.06.2021

Ein weiterer Tag im Resort, den wir mit baden und chillen verbrachten.

Am Nachmittag fuhren wir mit unseren Fahrrädern direkt nach Zadar, wollten uns die Altstadt ansehen, die Meeresorgel und wenn möglich noch etwas Schönes in einer Konoba essen gehen.

 

 

 

Genauso taten wir es auch, es war ein schöner Abend in Zadar und der Sonnenuntergang an der Meeresorgel mit Hunderten von Menschen was ganz Besonderes!

 

 

 

 

Montag, 28.06.2021

Nun ging es in großen Schritten Richtung Heimat.

Unser Plan: von Zadar über Slowenien nach Österreich, ca. 700 km, war ein ganz schöner Ritt.

Und so kamen wir gegen 18 Uhr in St. Gilgen am Wolfgangsee an und bekamen den letzten ACSI Platz.

Die lange Fahrt war anstrengend gewesen und so ließen wir den Tag bei einem Essen im Restaurant „ Gamsjäger „ ausklingen.

 

 

 

 

 

Dienstag, 29.06.2021

Kroatien war Geschichte, das merkten wir auch am Wetter, das Frühstück bei kühlen 18 Grad, ohne Sonne!

Wir beschlossen mit den Fahrrädern nach St. Gilgen und mit der Bergbahn auf das Zwölferhorn zu fahren, 1.521 m hoch, thront es hoch über St. Gilgen und dem Wolfgangsee im Salzkammergut.

Und schwups kam die Sonne und es wurde angenehm warm.

Auf dem Zwölferhorn wanderten wir etwas und bestaunten Paragleiter bei ihrem Flug ins Tal.

Zurück auf dem Campingplatz packten wir schon etwas zusammen, denn für die Nacht war Regen angesagt.

 

   

 

 

Mittwoch, 30.06.2021

Nach dem Frühstück Abfahrt Richtung Deutschland, Ziel: Neuburg an der Donau

Doch vorher wollten wir uns noch Hallstadt ansehen, hatten jedoch keine Chance einen Parkplatz dort zu bekommen, machten noch einen kleinen Abstecher zur Bergbahn, die zum Krippenstein hochfuhr, doch alles lag im Nebel.

 

 

Weiterhin fuhren wir noch durch Rußbach, da wo ich und meine zwei Jungs vor fast 20 Jahren das Ski fahren gelernt haben!

 


 

Gegen 16 Uhr kamen wir in Neuburg an der Donau an, Stellplatz Schlösslwiese, jedoch wurde da gebaut und wir fuhren weiter bis Denkendorf, da wo unser Urlaub begonnen hatte, schöne Rundreise!

Wir aßen noch Abendbrot im Biergarten …..

 

  

 

 

Donnerstag, 01.07.2021

Ankunft in Werder / Potsdam ca. 14 Uhr

Kilometer gesamt: 3300

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Kroatien 2020

 

Kroatienurlaub August 2020

 


Unser Urlaubsjahr 2020 sollte eigentlich anders verlaufen: wir hatten geplant uns
Korsika anzuschauen, wollten über die Schweiz bis nach Nizza, dort auf die Fähre nach
Korsika und zurück mit Fähre nach Livorno (Italien). Die Fähren hatten wir schon im
Januar gebucht – dann kam CORONA und alles war hinfällig. Für die Fähren haben wir
eine Gutschrift für das folgende Jahr erhalten.
Und so wussten wir lange nicht, ob überhaupt ein Urlaub möglich wird und wo.
Zum Zeitpunkt, als einige Länder ihre Grenzen wieder öffneten, entschieden wir uns
dann ein weiteres Mal nach Kroatien zu fahren, immer mit der Option, vielleicht doch im
Garten zu bleiben.
Ende Juli stiegen wieder die Infektionszahlen, auch in Kroatien aber es war noch nicht
zum Risikogebiet erklärt und so packten wir das WoMo und unsere Reise nach Kroatien
begann, wenn auch mit gemischten Gefühlen und nicht so voller Urlaubsstimung, wie in
den Jahren zuvor.

 

07.08.2020
Wie jedes Jahr fuhren wir freitags nach der Arbeit gegen 15.00 Uhr los in Richtung
München, um erstmal ein paar Kilometer hinter uns zu bringen.
Wir hatten uns einen Stellplatz in Hetzenbach ( Kreis Zell ) am Landgasthof
„Lindenhof„ ausgesucht und kamen dort gegen 20.00 Uhr an. Ein kleiner Platz ohne Ver- und
Entsorgung, romantisch an der Kirche gelegen und hatten noch genug Zeit, um im
Gasthof ein Bierchen zu trinken und langsam kam auch Urlaubsfeeling auf.

 

 

08.08.2020
Unser Plan war das Frühstück irgendwo auf der Fahrt in Richtung Großglockner bei
einem Bäcker einzunehmen, doch wir bemerkten, dass unser Kühlschrank über Nacht
nicht mehr funktionierte. Also erstmal Werkzeug auspacken und reparieren,
funktionierte auch.
Ich hatte in der Zeit eine Thermoskanne mit Kaffee im Gasthof besorgt.
Nach ca. 2 Stunden war das Problem Kühlschrank notdürftig gelöst und wir konnten
unsere Fahrt fortsetzen.
Bei wunderschönem Kaiserwetter konnten wir, nach 2 vergeblichen Anläufen die
Alpenstraße Großglockner passieren. Es lohnte sich auf jeden Fall, denn die Aussicht war
grandios und eine kleine Murmeltier – Vorführung bekamen wir auch noch zu sehen.
Nachdem wir die Alpenstraße wieder abwärts gefahren waren, suchten wir den
Campingplatz „ Nationalpark Großglockner „ in Heiligenblut auf, den wir für 2 Nächte
vorreserviert hatten.
Im Restaurant auf dem Platz gönnten wir uns noch ein Bier und einen kleinen
Abendsnack. Am WoMo merkten wir dann, dass wir noch ziemlich hoch in den Alpen
waren, denn es wurde sehr frisch und so gingen wir zeitig schlafen.

 

09.08.2020
Das Thermometer zeigte 12 Grad, dennoch frühstückten wir draußen aber in der Sonne.
Wir fuhren mit der Bergbahn auf 2400 m hoch und genossen die Aussicht abermals bei
Kaiserwetter. Murmeltiere haben wir oben gehört, aber keine gesehen.
Der Tag endete abermals im Restaurant auf dem Campingplatz, wo wir mit einer sehr
lustigen Truppe Einheimischer zusammen saßen.

 

10.08.2020
Unser Plan: Weiterfahrt in die Steiermark nach Oberrakitsch zu einer Ölmühle, die uns
Freunde empfohlen hatten.
Zwischenziel war der Wörthersee. Am „ Pyramidenkogel „ hatten wir eine grandiose
Aussicht auf diesen.
Unsere Fahrt führte uns über einige Pässe ( da wir die Autobahn vermeiden wollten )
zum Camping Sixt in Oberrakitsch an der Ölmühle, die aber schon seit 2 Jahren
geschlossen war.
Der Platz war idyllisch aber mitten in der Pampa und so nahmen wir noch die Fahrräder
und fuhren in den nächsten Ort, nach Eichfeld ins Restaurant, um dort zu Abend zu
essen.

 

11.08.2020
Plan: Weiterfahrt über Slowenien nach Kroatien
Wir kauften am Platz noch einige Flaschen echt steirisches Kürbiskernöl, teils als
Mitbringsel, teils auf Bestellung der Freunde.
Im Radio hatten wir einige Schreckensmeldungen über die Einreise nach Slowenien
gehört ( z.B. 8 Stunden Abfertigung am Karawankentunnel ). Und so hatten wir Glück,
dass wir weit weg von den großen Touristenströmen waren, denn an der Grenze zu
Slowenien war kein Mensch, nicht mal ein Grenzposten!
Auch an der Grenze Slowenien / Kroatien wurden wir nur durchgewunken und so waren
wir gegen 16.00 Uhr in Biograd (Kroatien) und wollten uns dort noch einen Platz für 2
Nächte suchen.
Aber wir fanden nichts passendes, entweder zu teuer (Hauptsaison!) oder nicht schön.
Wir fuhren weiter und entdeckten von der Straße aus einen Campingplatz direkt am
Wasser in der Nähe von Drage, Platz „ Romantica „.
Deutsche WoMo-Touristen aus der Nähe von Oldenburg verhalfen uns zu einem
Stellplatz direkt am Wasser. Wir bedankten uns am Abend bei einem gemeinsamen Bier.

 

 

12.08.2020
Faulenzen war angesagt, baden gehen und einfach nur sitzen und die Aussicht aufs
Meer genießen.
Mehr passierte nicht.

 

 

13.08.2020
Plan: Weiterfahrt zum vorgebuchten Platz in der Nähe von Omis.
Auf diesem Platz waren wir schon zweimal und bei der Ankunft waren wir froh, diesen
Platz vorher gebucht zu haben, denn er war voll, fast ausschließlich Deutsche.
Also schnell alles aufbauen, baden gehen und die nächsten 6 Tage genießen....
Doch: im WoMo kam kein Wasser, Wasserpumpe defekt, ausgebaut und unreparabel!!!!!
Google sagte uns, dass es in Omis, wo wir gerade herkamen ein Nautikgeschäft gibt,
vielleicht hatten die auch Wasserpumpen?
Also wieder einpacken und los. Und wir hatten Glück, wir bekamen eine Wasserpumpe,
zwar keine Originale, aber nach ein paar Umbauten und Improvisationen funktionierte
diese wieder!
Glück gehabt!!!
Dann aber schnell ins Restaurant zu Milan und der Livemusik. Wir waren so gespannt,
ob es trotz Corona so war, wie im letzen Jahr. Und es war wie immer! Wunderschön!!!
Alles ohne Maske, Corona war hier ein Fremdwort!
Der Abend war wunderschön und spätestens jetzt bereuten wir nicht, nach Kroatien
gefahren zu sein.

 

 

14.08. - 19.08.2020
Diese Tage kann ich zusammenfassen, da eigentlich nicht viel passiert ist.
Wir haben am Tag gefaulenzt, in aller Ruhe und ausgiebig gefrühstückt, sind baden
gegangen, sind mit unserem Kajak gefahren, haben mal eine kleine Radtour in den
nächsten kleinen Ort zum Konsum gemacht, weil der Kaffee alle war, sind wieder baden
gegangen und wieder Kajak gefahren.....
Das Wetter war himmlisch, jeden früh, wenn wir von meinem Bett aus die Hecktür vom
WoMo öffneten und aufs Meer schauten....es war die richtige Entscheidung gewesen,
hierher zu kommen.
Das Highlight jeden Abends war die Zusammenkunft im Restaurant bei Milan. Wir
lernten einige nette Paare kennen, z.B. aus Oberhausen und München, mit denen wir
gemeinsam den Abend im Restaurant verbrachten.
Jeden Abend gab es Livemusik und jeder Abend stand unter einem anderen Motto, was
das Menü betraf:
Pizzaabend, Spanferkelabend, Thunfischabend, Muschelabend, Lammabend,
Grillfleischabend....
Ein Abend war besonders schön, als ich Geburtstag hatte und zu später Stunde auf dem
Tisch tanzen musste, begleitet von Gitarre und Mandoline.
Wir hatten nur bis zum 19.08. 2020 den Platz reserviert, aber da noch Zeit für die
Rückreise war und wir eigentlich nicht weg wollten, verlängerten wir noch bis zum 21.08.2020.



Und so verbrachten wir die restlichen Tage, wie die Tage zuvor.
Irgendwann kam die Nachricht, dass einige Gebiete von Kroatien zum Risikogebiet
erklärt worden sind, natürlich auch unser Gebiet. Was tun? Ignorieren, zurück nach
Hause???
Im Nachhinein sage ich: wir hätten es ignorieren sollen und hätten bleiben sollen!
Aber wir beschlossen am 21.08.2020 in Richtung Istrien zu fahren, welches nicht als
Risikogebiet erklärt worden war.
Das befreundete Münchener Ehepaar fuhr sogar noch weiter nach Dubrovnik und
verbrachte da noch drei Tage. Die „ Alte Stadt „ war leer, wo sich sonst tausende von
Touris tummeln.



 

21.08.2020
Plan: Richtung Istrien, hoch in Richtung Heimat
Wir fuhren zunächst in Richtung Makarska, um dort auf die Autobahn Richtung Zageb
zu kommen,
dann entlang der Küstenstrasse in Richtung Rijeka auf der Suche nach einem schönen
Campingplatz.
Unterwegs kauften wir noch Olivenöl und Honig ein.
Und gelandet sind wir auf der Insel Krk auf dem 5* Camping Omisalj.
Riesiger Platz mit wunderschönen sanitären Anlagen, aber viel zu groß und
unpersönlich!
Nicht unser Geschmack, aber für 1 Nacht und dem stolzen Preis von 60 € musste es
gehen!

 

22.08.2020
Plan: Es stand zur Diskussion Österreich Serfaus, Schweiz in Richtung Lenzer Heide oder
Italien Gardasee
Österreich entfiel, da ein Aufenthalt nur mit negativem Test möglich war, ansonsten nur
Durchreise,
Schweiz hm, keine richtige Vorstellung, also Italien.
In Rijeka kauften wir nochmal paar kleine Vorräte ein und betankten das WoMo
nochmal und dann ab auf die Autobahn in Richtung Gardasee.
Wie immer am Gardasee fuhren wir nach Torbole zu unserem Lieblingsstellplatz, doch
der war gerammelt voll, einen kleinen Stellplatz außerhalb hätten wir bekommen
können, es wäre aber so eng gewesen, dass wir nicht einmal die Stühle hätten raus
stellen können.
Wir hatten mal vom Ledrosee, oberhalb des Gardasees gehört und beschlossen dahin zu
fahren, wieder einige Serpentinen hoch in die Berge.
Dort haben wir einen Platz bekommen. Der Campingplatz war voll mit Italienern. Bei
Ankunft überraschte uns gleich ein Gewitter und danach kühlte es sich merklich ab.
Wir gingen noch ins Restaurant und den Abend verbrachten wir im WoMo.
Irgendwie kam keine richtige Urlaubslaune mehr auf, nachdem wir Kroatien verlassen
hatten.

 

23.08.2020
Wir beschlossen weiter zu fahren in Richtung Zürich, um meinen Sohn zu besuchen.
Ursprünglich war der Plan gewesen zu seinem Geburtstag zu kommen, aber mit Corona
war alles anders und so meldete ich uns bei ihm vorzeitig an.
Da wir keine Plakette für die Autobahnen der Schweiz hatten, mussten wir alles
Landstraße fahren, über einige Pässe und kamen erst gegen 19.00 Uhr in Zürich an.
Mein Sohn hatte etwas Schönes zum Grillen vorbereitet und so saßen wir in einer netten
Runde zusammen und haben so seinen Geburtstag „ vorgefeiert „.
Da er am nächsten Tag wieder arbeiten musste, fuhren wir weiter über Schaffhausen in
Richtung Deutschland.


 

24.08.2020
Wir wollten uns auf der Weiterfahrt von Zürich mal den Bodensee anschauen, da wir
noch nie da gewesen waren.
Der erste Campingplatz, den wir anfuhren war voll. Weiter ging es nach Friedrichshafen.
Dort am Camping angekommen war Mittagspause in der Rezeption und vor uns
standen schon ca. 6 Familien brav in der Reihe. Das war uns zu doof, ähnelte dem
Anstehen zu DDR-Zeiten, wenn es Bananen gab!
Also weiter. Ein Campingplatz war noch in Friedrichshafen, schön gelegen, aber da
durfte man nur autark stehen. Die sanitären Anlagen waren wegen Corona geschlossen
und dafür sollten wir noch 25 Euro zahlen.
Also kein Bodensee!!!
Im Stellplatzführer fand ich einen Stellplatz an einem Golfresort in der Nähe von
Ravensburg, Wald am See. Es war ein großer 5* Golfplatz mit Hotel. Hier standen wir für
eine Nacht inklusive der sanitären Anlagen vom Hotel. War ok.


 

25.08.2020
Wir haben uns nach dem Frühstück ganz in der Nähe das Erwin-Hymer-Museum
angeschaut, eine kleine Zeitreise durch die Wohnmobil- und Campinggeschichte.
Heimfahrt, Ankunft in Werder / Potsdam gegen 19.00 Uhr
Zusammenfassend können wir sagen, dass es trotz Corona ein schöner Urlaub gewesen
war.
Wir haben viele nette Menschen kennengelernt, Freunde wie Milan wieder getroffen
und es bleiben schöne Erinnerungen an schöne Plätze.
Betreffs Corona hätten wir uns nicht verrückt machen sollen, wir sind kein einziges Mal
an einer Grenze getestet worden bzw. in andere Unannehmlichkeiten geraten.
Ich bin nach der Ankunft zu Hause zu meiner Hausärztin und habe einen Test auf
Wunsch meines Arbeitgebers machen lassen: negativ!



 

Gesamtkilometer: 3950 km

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Sardinien vom 01.06. - 22.06.2018

 

01.06.2018

Wie auch schon die anderen Jahre zuvor fuhren wir freitags nach der Arbeit los, Autobahn A9 bis Neuburg an der Donau.

Die Strecke war erstaunlicherweise frei, ohne Stau und wir kamen gegen 20.00 Uhr in Neuburg an.

Auf dem Stellplatz „ Schlösslwiese „ warteten wir auf unsere Freunde, die sich ein Wohnmobil für diese Reise gemietet hatten.

Sie kamen ca. 1 Stunde später, wir gingen noch auf ein Bier in unser Stammlokal an der Burg.

 

 

 

 

02.06.2018

 Unser Tag begann recht zeitig, denn unser Plan war es bis zum Gardasee zu fahren, ca. 500 km.

Wir frühstückten aus diesem Grund recht unkompliziert beim Bäcker in Neuburg, kauften noch Getränke ein und auf ging es.

Ohne größere Staus waren wir ca. 15.30 Uhr am Gardasee und fuhren auf den Stellplatz „ Camper Stop „ in Torbole. Oje, dieser war total voll,

fanden aber noch 2 Stellplätze.

Den Rest des Tages verbrachten wir teilweise auf dem Stellplatz bzw. am Gardasee.

Unsere Freunde waren das erste Mal hier und so konnten wir einiges zeigen, auch mal ganz kurz im See baden und Pläne für den nächsten Tag schmieden.

Am Abend kam dann noch Gewitter auf.

 

  

 

 

03.06.2018

Der Morgen nach dem Gewitter war wieder sonnig und so überlegten wir uns nach dem Frühstück entweder auf den Monte Baldo oder nach Limone zu fahren. Die Entscheidung fiel auf Limone und so kauften wir Tickets für das Schiff dahin. Der Ort war voller Touristen. Wir schlenderten durch Limone, aßen einen riesengroßen und sehr leckeren italienischen Eisbecher und fuhren am Nachmittag zurück nach Torbole.

 

 

Unterwegs hatten wir uns schon überlegt, am Abend mit dem Rad noch nach Riva zu fahren. Problem: wir hatten nur 3 Fahrräder! Also mietete sich unser Bekannter ein E-Bike und hatte riesig Spaß damit! Also unternahmen wir noch eine Fahrradtour am frühen Abend nach Riva, aßen im Restaurant zu Abend und verbrachten den restlichen Abend am Wohnmobil.

 

 

 

 

 

 

 

04.06.2018

Heute hatten wir uns überlegt nach Malcesine zum Monte Baldo (2218 m hoch ) mit den Rädern zu fahren. Trotz der Wettervorhersage, die Regen und Gewitter für diesen Tag ankündigte, fuhren wir los, ca. 15 km und wurden schon kurz vor Malcesine nass. Dennoch fuhren wir mit der Bergbahn ( 22 € pro Person ) auf den Monte Baldo hoch. Oben angekommen zog dann ein kräftiges Gewitter auf, sodass wir im Restaurant bei Kaffee und Tee erst einmal festsaßen, denn eine Talfahrt verpassten wir und die nächsten Talfahrten fielen vorerst wegen starkem Sturm und Gewitter aus.

Nachdem wir wieder an unseren Rädern angekommen waren, entschlossen sich unsere Freunde mit der Fähre über Limone zurück nach Torbole zu fahren. Wir zogen die Radtour zurück nach Torbole durch und am Stellplatz angekommen, gab's gleich eine heiße Dusche.

 

 

 

 

 

 

05.06.2018

Heute hatten wir wieder ca. 500 km vor uns, um nach Livorno zu fahren, wo am nächsten Tag die Fähre nach Sardinien auslaufen sollte. Unsere Tickets für Hin- und Rückfahrt hatten wir bereits im Dezember 2017 gebucht.

In Livorno kamen wir gegen 15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein an und suchten uns einen kostenlosen Parkplatz bzw. Stellplatz in der Nähe vom Hafen. Wir fanden einen in einem Wohngebiet an einer recht lauten Hauptstraße, die parallel zum Meer verlief. Für eine Nacht sollte das kein Problem sein. Ein kleiner Bummel am späten Nachmittag beendete diesen Tag, denn am nächsten Morgen mussten wir zeitig in Richtung Fähre.

 

 

 

 

 

06.06.2018

Wir standen bereits um 05.45 Uhr auf und fuhren zum Hafen Livorno. Die Mobby lag bereits im Hafen, sollte um 8.00 Uhr auslaufen, jedoch geschah dies mit ca. 1 Stunde Verspätung, aus welchen Gründen auch immer. Und zu allem „ Unglück „ fing es auch noch an zu regnen, sodass wir unsere Plätze auf dem Sonnendeck vorerst verlassen mussten. Der Regen ließ im Laufe der Überfahrt nach, aber es war sehr windig, teilweise sonnig und kurz vor Olbia fing es wieder an zu regnen. 15.40 Uhr liefen wir in Olbia ein und fuhren bei „ schönstem Regenwetter „ direkt zum Camping Insuledda.

Mit unserer ACSI Karte bekamen wir leider keinen Stellplatz in erster Reihe. Der Abend war dann zumindest trocken und wir verbrachten ihn am Wohnmobil.

 

 

 

 

 

07.06.2018

Mein Freund fühlte sich heute morgen nicht gut, hatte Anzeichen von Fieber und ging nach dem Frühstück wieder ins Bett. Das passte nicht zu unserem Urlaub und zudem kam auch wieder Regen, der erst am Nachmittag aufhörte und wir noch eine kleine Platzrunde drehten und mit unseren Freunden Pläne für den nächsten Tag schmiedeten.

 

 

 

08.06.2018

Unser Plan war heute nach Alghero zu fahren und uns die Altstadt anzusehen. Wir hatten uns für unsere WoMo's einen kostenlosen Parkplatz am Hafen ausgesucht, doch dieser war bei der Ankunft leider gesperrt, da an diesem Tag die „ Ralley Italy Sardegna „ stattfand und die Stadt voll mit Rennautos und Touristen war. Wir fanden noch einen Parkplatz etwas außerhalb, auch kostenlos und schauten uns die wunderschöne Altstadt von Alghero an und dies bei herrlichem Sonnenschein!!!

 

 

 

Unsere Freunde hatten in einem YouTube – Video gesehen, dass es in der Nähe von Bosa einen Stellplatz direkt oberhalb des Meeres gibt, der zu einem Restaurant gehört.

Dieser Platz nannte sich „ LaCasa del Vento „ Bosa. Wir wurden auch fündig, jedoch war dieser gefüllt von Italienern und ihren WoMo's, die hier einen geselligen Nachmittag verbrachten. Dennoch fanden wir noch 2 Plätze für je 10 €, es war fast wie Freistehen mit wunderschöner Aussicht auf das Meer und die Berge im Hinterland.

Der abendliche Besuch im anliegenden Restaurant war dann leider ernüchternd, denn es war teuer, der Service schlecht und das Essen ließ auch zu wünschen übrig. Das nächste Mal dann eben ohne Restaurant und nur die Gegend genießen!!!

 

 

 

 

09.06.2018

Gegen 10.00 Uhr starteten wir nach einer kalten Dusche im Freien und einem Rundflug der Drohne im Sonnenschein ( die Italiener waren alle abgereist ) in das Landesinnere von Sardinien.

 

 

 

Wir wollten nach Seneghe und dort, wie im Sardinen Reiseführer von Peter Höh beschrieben Olivenöl einkaufen. Es war fast genauso, wie er es beschrieben hatte und wir kauften bei der „ Öl – Oma „ jeder 3 Liter Olivenöl und bekamen noch Kostproben von Marmelade und einem selbstgebrannten Schnaps aus Myrthe. Und das zum Mittag!

Wir verwarfen unseren Plan zur Weiterfahrt nach Buggeru und starteten auf der Schnellstraße in Richtung Cagliari durch und dann weiter nach Chia zum Camping Torre Chia.

Uns erwartete ein Bilderbuchstrand mit weißem feinem Sand und glasklarem Wasser, links auf einem Berg ein Torre, den wir am Abend nach dem Abendbrot noch zu Fuß erkletterten. Die Aussicht auf das Meer und die Bucht ist sagenhaft schön.

 

 

 

 

 

10.06.2018

Bei diesem schönen Wetter und dem herrlichen Strand konnten wir nichts weiter machen als baden zu gehen und im Sand bei Sonne zu chillen. Es war zwar sehr windig, aber trotzdem wunderschön.

Mehr gibt es zu diesem Tag nicht zu sagen, die Bilder sprechen für sich!

 

 

 

11.06.2018

Unsere Rundreise durch Sardinien sollte uns heute weiter in den Osten der Insel zum Camping „ Le Dune „ an der Costa Rei führen.

Dort bekamen wir zwei schöne Plätze ca. 100 m vom Meer entfernt, aber mit Blick auf eine Lagune, an der Flamingos leben und im Wasser stehen.

 

 

Natürlich gingen wir bei diesem Bilderbuchstrand wieder baden und genossen Sonne, Wasser und alles, was einen Urlaub ausmacht.

 

 

 

12.06.2018

Nichts weiter: Chillen am Strand vom Camping „ Le Dune „ !!!!!!!!

 

 

 

13.06.2018

Wie schon in unserem letzten Sardinienurlaub 2016 muss natürlich ein Ziel dieser Rundreise das Gebiet von Cala Gonone sein, zumal dies unsere Freunde ja noch nicht kannten. Also los!

Die Fahrt führte uns durch das Supramonte – Gebirge und über den Pass „ Genna „ 1017 m hoch zum Camping „ Sardina „ in Cala Gonone.

 

 

Am Hafen buchten wir für den nächsten Tag ein Schlauchboot für 4 Personen zum Preis von 100 € für einen halben Tag.

Den Rest des Tages verbrachten wir im Ort, gingen essen und sahen uns die netten kleinen Geschäfte an der Strandpromenade an. Natürlich wurde dabei auch an unserer Lieben zu Hause gedacht und kleine Mitbringsel gekauft.

 

 

 

 

14.06.2018

Wir standen schon 7 Uhr auf und gingen zum Hafen, um unsere gebuchte Schlauchboottour anzutreten. Das Wetter spielte leider nicht so mit, wie vor 2 Jahren. Wolken und Sonne wechselten sich ab!

 

 

Wir bekamen am Hafen unser Boot und fuhren mit Rückenwind die Bucht von Cala Luna mit ihren Mondlöchern an. Wir waren völlig allein in der Bucht, machten Bilder von den Mondlöchern und die Drohne kam auch zum Einsatz, um die Einzigartigkeit dieser Sand- und Wasserlandschaft zu filmen. Wunderschön!

Weiter ging es per Boot zur Coloritze. Auch da – keine weiteren Touristen, nur wir!

 

 

 

 

Die Rückfahrt mit dem Schlauchboot zum Ausgangspunkt gestaltete sich etwas feucht für uns, denn wir konnten wegen Gegenwind nur sehr langsam fahren und waren trotzdem klitsche nass. Egal!

Zurück am Campingplatz packten wir unsere Sachen ein und fuhren weiter nach San Teodoro.

Dort hatten wir vor 2 Jahren einen wunderschönen Platz in erster Reihe bekommen! Doch diesmal war der Platz sehr voll und wir hatten keine wirklich große Auswahl an Stellplätzen. Auch der Strand war sehr voll!

 

 

Am Abend fand die Eröffnung der Fussball – WM in Russland statt, mit anschließendem Eröffnungsspiel.

 

 

15.06.2018

Es war wieder Bilderbuchwetter und so unternahmen wir einen langen Strandspaziergang im und am schönen sardinischen Wasser bis hin zum Stützpunkt der Kiteboarder.

Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und im türkis - blauen Wasser.

 

 

 

 

16.06.2018

Langsam war die Zeit gekommen, um tschüss Sardinien zu sagen!

Am nächsten Tag sollte die Fähre zurück an das italienische Festland gehen.

Ich stand heute sehr früh auf, um den Sonnenaufgang gegen 05.30 Uhr am Wasser zu bestaunen.

Nach dem Frühstück starteten wir gegen 10.30 Uhr in Richtung Olbia, vorbei am Tavolara, dem Wahrzeichen Sardiniens und der mich immer wieder faszieniert.

 

 

 

Angekommen in Olbia fanden wir den vorher ausgesuchten kostenfreien Parkplatz am Hafen und gingen zu Fuß in die Altstadt.

 

 

 

Etwas pflastermüde entschlossen wir uns dann, mit von einem italienischen Paar geführten „ Tuc Tuc „ Auto (Dreisitzer) Olbia zeigen zu lassen. Das war lustig! Bei lauter italienischer Musik von Al Bano & Romina Power und ständigem Hupen fuhren wir durch enge Gassen.

 

 

Als wir wieder am WoMo auf dem Parkplatz waren und noch ziemlich viel Zeit bis zum Abend blieb, fuhren wir zwei nach Porto Cervo, um baden zu gehen und ein letztes Mal die Costa Smeralda zu sehen.

 

 

 

17.06.2018

Rückfahrt Olbia nach Piombino

 

 

Diesmal hatten wir Glück: die Fähre legte pünktlich ab und die Sonne schien, sodass wir das Wetter auf dem Sonnendeck genießen konnten.

Wir kamen gegen 14 Uhr in Piombino an und fuhren entlang der Küste nach Massa.

Auf dem ACSI – Platz „ Luna „ blieben wir für eine Nacht.

Der Ort selbst ist nun nicht sonderlich erwähnenswert und so ging es am nächsten Tag weiter.

 

 

 

18.06.2018

An diesem Tag endete der gemeinsame Urlaub mit unseren Freunden. Sie entschlossen sich nach Deutschland zum Erwin Hymer Museum in Baden – Württemberg zu fahren und anschließend noch eine Freundin zu besuchen.

Wir fuhren abermals zum Gardasee und wollten im Süden noch 2 Tage verbringen, bevor auch wir langsam die Heimreise antreten müssen.

Wir landeten in Bardolino am Camping „ CISANO „ und bekamen einen schönen Stellplatz in erster Reihe mit tollem Blick auf den See, 10 m entfernt.

 

 

 

Am Abend sind wir mit den Rädern nach Lazise gefahren, wunderschöne Altstadt und haben in einer netten Bar bei einem Cocktail den Sonnenuntergang beobachtet.

 

 

 

 

19.06.2018

Das sollte unser letzter Tag in Italien werden.

Wir haben uns ein Tretboot ausgeliehen und sind über den Gardasee gestrampelt.

 

 

 Am Abend sind wir abermals mit den Rädern los gezogen, diesmal in die andere Richtung, in die Altstadt von Bordolino.

 

 

 

 

 

20.06.2018

Fahrt über Meran nach Ried, bei Serfaus – Fiss – Ladis zum Campingplatz „ Dreiländereck „

 

 

 

Schöner Platz, umgeben von der tiroler Bergwelt! Wir sind mit dem Linienbus nach Serfaus gefahren und mit der Seilbahn zur Mittelstation „ Komperdell „ welche wir sehr gut von unseren Skiurlauben im Januar kennen.

 

 

 

 

21.06.2018

Heute wollten wir weiter von Ried in Richtung Reutte fahren, um die „ Highline 179 „ zu sehen, eine Hängebrücke zwischen 2 Bergen und 113 m über dem Tal.

Echt gigantisch und unbedingt sehenswert und auch wert, einmal drüber zu laufen!

 

 

 

 

 

Unsere Fahrt ging weiter zum Schloss Neuschwanstein. Leider war es hier so voll, dass wir weiter in Richtung München gefahren sind und in der Stadt Lauf noch eine Nacht kostenlos gestanden haben.

 

 

 

 

22.06.2018

Ende unseres Urlaubes!

Gegen 12 Uhr kamen wir nach 3 Wochen in Werder / Potsdam an!

 

Gesamtkilometer: 3890

 

Wir kommen bestimmt noch einmal nach Sardinien!

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Kroatien 2019

Unser Urlaub im September 2019

Werder / Potsdam      Dresden      Pillichsdorf      Balaton      Kroatien      Zell am See

 

 

13.09.2019
Freitag Nachmittag, wir wollten schnell noch nach der Arbeit ein paar Kilometer machen und so
fuhren wir gegen 15 Uhr aus Werder nach Dresden. Dort gegen 18.30 Uhr angekommen trafen wir
uns mit meiner Schwester und ihrem Freund beim Mexikaner und verbrachten danach noch den
Abend bei ihr zu Hause, bevor es am nächsten Tag durch die Tschechei nach Österreich gehen sollte.

 

14.09.2019
Wir standen zeitig auf, frühstückten schon um 7 Uhr bei meiner Schwester und dann begann unser
richtig langer dreiwöchiger Urlaub, schön das Gefühl!!!
Von Dresden aus ging es über Prag, über Brno und Wien nach Pillichsdorf. Kennt ihr nicht? Nanu!
Wir steuerten diesen kleinen Ort auch nur deswegen zielstrebig an, weil wir schon zum zweiten
Mal in diesem Jahr Karten zum Open-Air von Nik P. hatten ( das erste Konzert war Anfang Juni in
Krassnitz / Österreich, sein Geburtsort und war mega! ).

Wir hatten einige Staus auf der Autobahn und kamen gegen 14.30 Uhr in Pillichsdorf an, stellten
das Wohnmobil auf den zuvor ausgesuchten Stellplatz am Tennisclub.
Der Platz war völlig ausreichend, ca. für 5-6 Wohnmobile, Ver- und Entsorgung vorhanden,
Toiletten und Duschen im Gebäude nutzbar, 15 € Gebühr.
Zu Fuß ging es zum Hotel und Restaurant „ Schurlwirt „ dem Open-Air Festgelände, wo bereits die
Bühne aufgebaut war und einige Soundchecks laut zu hören waren, die wir gemütlich bei einem Kaffee verfolgten.

Wir verbrachten noch einige Zeit danach am Wohnmobil bis zum Einlass um 18 Uhr auf das Festgelände.
Als Vorgruppe spielten 5 „ Chaoten „ der Gruppe „ Wiener Wahnsinn „ - nicht schlecht, nur zu lang.
Erst gegen 22.15 Uhr begann Nik P. mit seinem Konzert. Ich bin laute und basslastige Musik von
ihm gewöhnt, doch als er hier begann, dachte ich mein Herz springt aus meinem Körper, so 'n
mega Bass!!! Aber das Konzert war wieder der Hammer, wunderschön!

 

 Gegen 1 Uhr lagen wir im Bett und es bebte noch immer alles! So muss es sein!

 

15.09.2019
Nach dem super schönen Konzert sollte unsere Fahrt weiter zum Balaton gehen. Wir beide waren
kurz vor bzw. nach der Wende jeweils mal da gewesen und wollten sehen, wie sich das
Urlaubsgebiet verändert und entwickelt hat. Einen kurzen Stopp machten wir noch bei einem Kaffee und einem Eis am Neusiedler See bevor es
über die Grenze nach Ungarn ging.

An der Grenze nach Ungarn sollten wir 31,- € Mautgebühr für die Autobahnnutzung zahlen???!!!
Das war uns zu teuer und so fuhren wir bis Balatonfüred auf der Landstraße. Uns fiel auf, dass die
kleinen Orte alle sehr sauber und schick waren.
Gegen 16 Uhr kamen wir in Balatonfüred am „ Kamping Balatonfüred „ an, ein großer Platz mit
direktem Zugang zum Balaton, aber recht leer, da hier schon Ende September geschlossen werden
sollte. Wir suchten uns einen ACSI Platz aus, richteten uns kurz ein und schnappten die Räder, um ins Zentrum zu fahren.

 

 

Dort war noch viel los, Einkaufsmeile mit Cafés und Restaurants ohne Ende. Wir tauschten erst
einmal Geld und gaben auch gleich ein paar Tausend davon im Restaurant fürs Abendbrot aus ( 1 € sind ca 333 Forint! ).
Es war schon dunkel als wir zurück am WoMo waren und bei angenehmen Temperaturen konnten
wir noch einige Zeit draußen sitzen.

 

16.09.2019
Für den heutigen Tag hatten wir uns vorgenommen mit der Fähre nach Siofok zu fahren. Mit dem
Fahrrad ging es zur Schiffsanlegestelle und von da aus quer rüber nach Siofok, ca. 1 Stunde Fahrt.


Dort angekommen wurden wir aber enttäuscht, denn von der großen Einkaufsmeile war nichts zu
sehen, auch hier war die Saison schon vorbei. Und so schlenderten wir entlang dem Wasser und
einigen Hotels bis ins Zentrum von Siofok, aßen dort zu Mittag eine Pizza und um 17 Uhr fuhren
wir mit dem Schiff zurück nach Balatonfüred und gönnten uns im gleichen Restaurant, wie am
Abend zuvor eine echte ungarische Gulaschsuppe, die uns aber nicht vom Hocker riss!
Am Wohnmobil zurück planten wir den nächsten Tag, der uns nach Kroatien bringen sollte.

 

17.09.2019
Bereits zu Hause hatte ich uns einen Platz in der Nähe von Zadar ausgesucht, den wir heute Abend erreichen wollten.
Unsere letzten übrig gebliebenen Forints gaben wir noch für einen großen Beutel Obst und
Gemüse, Eier, Kuchen und Wasser ( 10,- € umgerechnet ) aus, bevor wir die kroatische Grenze überquerten.
Über Zagreb fuhren wir auf der Autobahn bis Zadar / Nin und kamen erst gegen 18.30 Uhr im
„ Zaton Holiday Resort „ an. Ein sehr großer Platz und total voll. Für 2 Nächte buchten wir einen
Stellplatz für uns und verbrachten die restliche Zeit des Abends am Wohnmobil.

 

18.09.2019
Nach unserem Frühstück hatten wir uns vorgenommen nach Nin zu radeln. Nin soll die älteste
Stadt Kroatiens sein und die kleinste Kapelle der Welt besitzen. Also schauten wir uns dies an und
waren schon gegen Mittag wieder zurück am Stellplatz.



Danach erkundeten wir noch das gesamte Resort – Gelände, da es gestern Abend ja schon dunkel war.
Das Resort liegt direkt am Meer und beinhaltet auch noch einen Bungalow – Ferienpark mit einer
großen und sehr schönen Poollandschaft, mehrere Cafés sind vorhanden, kleine Einkaufsmeile,
eine Konoba und für die Gäste der Bungalows ein Restaurant, wo sie zwischen Frühstück, Halbund Vollpension wählen können.
Den restlichen Nachmittag lagen wir am Strand und den Abend verbrachten wir in der Konoba des Resorts.

 

19.09.2019
Zunächst haben wir unseren Aufenthalt hier noch um einen Tag verlängert.
An diesem Tag waren wir total faul, sind über den Platz geschlendert, haben am Strand gelegen,
abends am Wohnmobil gegrillt, den Sonnenuntergang genossen und sind zeitig ins Bett.

 


20.09.2019
Den einzigen Stellplatz, den zumindest ich wieder anfahren wollte und den ich auch von zu Hause
aus vorgebucht hatte, war der Stellplatz „ Autocamp Sirena „ in der Nähe von Omis.
Dort ging es heute, teils über die Autobahn hin.
Gegen 14 Uhr erreichten wir den Platz und in meinen Augen bekamen wir den schönsten Stellplatz
„ PANORAMA 5 „ vom gesamten Camp! Ich war glücklich! Von hier aus konnten wir vor 2 Jahren
Delphine beobachten! Es ist so schön, hier einfach nur zu sitzen und aufs Meer zu schauen!


 Nach dem Einrichten badeten wir noch am Strand und nach dem Abendbrot suchten wir uns einen
Platz im Restaurant des Camps. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Platz noch genauso wie vor 2
Jahren funktionierte, aber doch!
Milan, der Chef des Camps begrüßte uns mit seiner „ Schnaps – Box „ und die Liveband war auch
wieder da und sorgte für Stimmung! Es war traumhaft!

 

 
 

21.09.2019
Genauso schön, wie der gestrige Abend zu Ende ging, begann der heutige Tag. Die Sonne strahlte
durch mein Fenster, ich öffnete beide Hecktüren vom Auto und konnte vom Bett aus aufs offene
Meer sehen, kann es etwas Schöneres geben? Nur die Delphine fehlten noch! Diese haben wie
aber leider in diesem Urlaub nicht sehen können.

 

 Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde das Kajak ausgepackt und aufgeblasen und wir schifften
2 mal an diesem Tag vom Strand aus ein. Schön das Camp auch vom Wasser aus zu sehen!
Wir haben den ganzen Tag eigentlich nur gechillt und das tat gut!

 

Den Abend verbrachten wir erneut am Restaurant mit Milan und seiner Band und haben ein nettes
Ehepaar aus Würzburg kennen gelernt.

 

22.09.2019
Eigentlich gibt es zu diesem Tag nichts weiter zu sagen – eine Kopie vom Vortag!
Nur, dass wir abends zwei nette Paare aus Österreich am Tisch hatten und einen sehr lustigen
Abend erlebten.

 


23.09.2019
Leider hieß es heute Abschied nehmen vom Autocamp Sirena, aber ich weiß: wir kommen wieder!
Nach zwei vorherigen Urlauben in Kroatien wollten wir uns dieses Mal endlich Dubrovnik ansehen
und so verabschiedeten wir uns von unseren netten Österreichern und auf ging es in die Nähe von
Dubrovnik.
Wir fuhren über Bosnien / Herzegowina bis kurz vor Dubrovnik ins Autocamp „ Pod. Maslinom „ in
Orasac, ca. 14 km vor Dubrovnik. Hier ergatterten wir ebenfalls einen schönen Stellplatz direkt mit
Blick aufs Meer und unternahmen noch einen Spaziergang zum Beach.

 

 


24.09.2019
Der Wecker klingelte schon um 7 Uhr, denn wir wollten mit dem öffentlichen Bus um 8.05 Uhr
nach Dubrovnik fahren. Das klappte auch gut, dennoch hatten wir ein etwas mulmiges Gefühl, ob
unser Plan auch ohne kroatische Worte durchführbar ist. Noch vor dem Einstieg in den Bus sprach
uns eine Frau an, die hier wohnt, aber ein paar Jahre in Nürnberg gewohnt hatte und dem zufolge
gut deutsch sprach. Sie hat uns den Weg zum Eingang in „ Die alte Stadt „ beschrieben und so
kamen wir gut dort an. Der Eintritt beträgt pro Person 200 Kuna, das sind knapp 27 €! Heftig!
Aber es hat sich gelohnt! Da es auch noch relativ früh am Tag war, hielten sich die
Menschenmassen auf der Stadtmauer in Grenzen und die Temperatur auch!
Wir umrundeten einmal die gesamte Stadtmauer und schauten uns dann noch in der Stadt die
vielen kleinen Geschäfte, Cafès, Treppen und Gassen an. Wunderschön!



Etwas pflastermüde ( ca. 8 km zu Fuß gegangen ) nahmen wir den Bus um 14.30 Uhr zurück ins
Camp.
Beim Abendbrot in dem Restaurant am Strand unterhielten wir uns noch mit einem älteren Paar
aus Chemnitz.

 

25.09.2019
Wir hatten nun Dubrovnik gesehen und mussten langsam wieder an den Rückweg denken.
So überlegten wir uns, nochmal ins „ Resort Solaris „ in der Nähe von Sibenik zu fahren, dass uns
vor 2 Jahren auch recht gut gefallen hatte.
Also los! Gegen 15 Uhr kamen wir da an und bekamen noch einen recht schönen und großen Platz
in 2. Reihe, mit einem kleinen Ausblick aufs Meer.


 
Der Abend verlief ruhig, noch ein Spaziergang zu den angrenzenden Hotels und über den Platz.
Nachts gewitterte es heftig!

 

26.09.2019
Da noch alles draußen pitschnass vom Gewitter war, frühstückten wir im Wohnmobil.
Dann kam die Sonne und trocknete alles wieder. Mit Fahrrad umrundeten wir das gesamte Resort
und schauten uns auch die darin angeschlossenen 3 Hotels und ihre Poollandschaften an, was sich
im Nachhinein noch als großes Ereignis erweisen sollte.

 

 Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und ich organisierte bereits per Email und Telefon
einen Ausflug in den Velebit – Nationalpark zu den Winnetou – Drehorten für die weitere Reise.
Von unserem Wohnmobilnachbarn erfuhren wir, dass man im benachbarten Hotel Niko für 10 €
pro Person am Abend im Restaurant vom Büfett essen kann, was wir an diesem Abend dann auch taten.

 

27.09.2019
Den ganzen Tag haben wir gechillt, sind baden gegangen, haben am Strand gelegen und nichts
besonderes unternommen.
Abends, beim Grillen, erhielt ich eine Nachricht von meiner Schwägerin aus Cottbus, ob wir noch
hier im Resort Solaris sind? Ich wusste, dass sie, ihr Mann und 2 Freunde auf einer einwöchigen
Busreise durch Kroatien sind und uns irgendwie immer einen Tag hinterher fuhren. Als ich am Tag
zuvor die Bilder von den Poollandschaften gemacht habe und diese in den Status bei Whatsapp
gestellt habe, hat sie diese heute an Ort und Stelle erkannt und geschlussfolgert, dass wir hier
gewesen sind. Wir trafen uns ca. eine Stunde später am Hotel. Es war ein großes Hallo!
Bei einer Flasche Wein und einem Bier haben wir unsere Erlebnisse der Reise ausgetauscht und
haben uns dann wieder verabschiedet. Für alle sollte es am nächsten Tag weiter gehen.

 

28.09.2019
Abreise vom Resort Solaris und Weiterfahrt Richtung Starigrad ins „ Bluesun Camp Paklenica „
Den Rest des Tages haben wir am Strand gesessen, sind baden gegangen und haben den
Sonnenuntergang verfolgt.

 

 


29.09.2019
Heute stand auf dem Plan: Jeep Safari Velebit
Aufgestanden sind wir um 7 Uhr und wurden um 9 Uhr im Camp mit einem Jeep abgeholt, 2
Österreicher aus der Nähe des Dachsteins gesellten sich zu uns. Unterwegs trafen wir uns noch mit
einem weiteren Jeep und waren dann insgesamt 11 Personen, die an dieser Safari teilnahmen.
Wir fuhren in den Nationalpark Paklenica im Velebitgebirge ca. auf 1400 m.
Paklenica bedeutet im Kroatischen „kleine Hölle“. Der Name entstand vermutlich aufgrund der
rauen und steilen Karstfelsen, die zahlreiche versteckte Höhlen beherbergen.



Auch Wölfe und Bären soll es hier geben. Zu Mittag wurden wir inmitten der Berge zu einer Familie
eingeladen, die uns mit Brot, Speck, Käse, Fisch, Hühnchen und süßem Nachtisch beköstigte. Es war sehr lecker!
Unser deutschsprachiger Reiseführer, der auch gleichzeitig der Fahrer unseres Jeeps war, erklärte
und zeigte uns dann noch verschiedene Winnetou – Drehorte im Original vor Ort und als Zeitzeuge
in einem Buch. Es war sehr interessant! Und obwohl ich zu DDR-Zeiten keine Winnetou-filme sehen konnte!

Dies war dann auch der Stichpunkt: in unserer Gruppe war eine Frau, die auch aus dem Osten kam
und jetzt, ihr glaubt es kam, bei mir zu Hause in Werder ( Havel ) um die Ecke wohnt! So klein kann die Welt sein!
Das Ende der Tour war der Besuch des Silbersees aus dem gleichnamigen Film. Sehr schön!

 

Unsere Tour endete gegen 17 Uhr. Die Landschaft ist einfach toll!
Den Abend beendeten wir mit einem Besuch im Restaurant im Camp.

 

30.09.2019
Die letzte Woche unseres Urlaubes hatte begonnen, es war Montag und wir mussten uns langsam
wieder in Richtung Heimat begeben. Leider wussten wir nicht, dass es so kalt werden würde!
Denn sonst hätten wir gern noch 2 Tage irgendwo in Kroatien bleiben können.
Wir hatten uns überlegt, um erstmal ein paar Kilometer zu machen, nach Zell am See zu fahren.
Unsere Fahrt führte uns über die Autobahn Richtung Zagreb, Ljubljana, Villach nach Zell am See.
Dort kamen wir am späten Nachmittag im „ Panorama Camp „ mit Blick auf das Kitzsteinhorn an.
Wir sind noch mit Fahrrad ins Zentrum gefahren und haben im Restaurant zu Abend gegessen.
Es war das erste Mal, dass wir abends im Wohnmobil sitzen mussten, weil es so kalt war.
Aber der nächste Tag sollte wunderschön werden!

 

01.10.2019
Geweckt von Kaiserwetter und mit Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Kitzsteinhorns
frühstückten wir im Wohnmobil. Draußen waren 6 Grad!


 Dann sind wir mit dem Fahrrad zum Flugplatz in Zell am See gefahren, leider war so kurzfristig kein Rundflug zu buchen!
Also wieder zurück ins Zentrum und mit der Bergbahn hoch zur Schmittenhöhe!
Es war herrlichstes Kaiserwetter, Sonne satt und schön warm! Dort haben wir das Panorama der
umliegenden Berge bestaunt, haben zu Mittag auf einer Alm gegessen, sind gewandert und haben
es uns gut gehen lassen.

 

 

Wir lieben beides: Wasser und Berge und kombinieren es gern zusammen.
Zurück von der Schmittenhöhe sind wir noch im Zentrum umher gebummelt, haben einen Kaffee
im Garten des „ Grand Hotels“ getrunken und sind gegen 17 Uhr wieder im Camp gewesen.

 

 
Der Grill wurde nochmals aktiviert, dann waren unsere Vorräte auch aufgebraucht.
Den Abend verbrachten wir im Wohnmobil vor dem Fernseher!

 

02.10.2019
Wir wollten heute weiter fahren über Kitzbühel bis Nürnberg und dort noch eine Nacht stehen.
Da es aber den ganzen Tag mehr oder weniger regnete, starteten wir in Nürnberg durch und
fuhren nach Hause. Gegen 19.30 Uhr kamen wir wieder in Werder an.

URLAUB ALLE!!!

Gesamtkilometer: 3795

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Urlaub Dänemark September 2017

Reisebericht Ostsee / Nordsee und Dänemark vom 15.09. - 22.09.2017

 

 

15.09.2017

Abfahrt von Potsdam / Werder nach der Arbeit gegen 16.30 Uhr

Wir hatten uns für unser erstes Ziel den WoMo – Stellplatz in Warnemünde ausgesucht. Dort waren wir schon 2 mal, nur dieses Mal wollten wir uns die Portparty am Samstag ansehen, die ansteht, wenn Mehrfachanläufe von Kreuzfahrtschiffen stattfinden.

Gegen 19.00 Uhr kamen wir auf dem Stellplatz an, der schon sehr gut gefüllt war und konnten leider nur einen Platz in dritter Reihe belegen.

Am Abend schlenderten wir noch durch Warnemünde und begannen unseren Urlaub mit einem Bierchen und Wein.

 

16.09.2017

Ein Tag in Warnemünde

Wir frühstückten ganz gemütlich beim Bäcker um die Ecke und erhaschten bei der Rückkehr auf den WoMo – Platz einen Platz in erster Reihe.

Morgens waren schon die AIDAmar und die Columbo in den Hafen eingelaufen.

Es war sonniges Wetter und so schnallten wir die Fahrräder ab und fuhren zuerst zum Leuchtturm auf der Strandpromenade und stiegen für 2 € pro Person die knapp 200 Stufen herauf. Der Blick war bei diesem Wetter großartig.

Weiter gings mit den Rädern zum Kap Geinitzort, Steilküste mit wunderbarem Blick über die Ostsee, die still und sonnig vor uns lag.

Zurück genossen wir noch bei einem Kaffee die Aussicht in der Ausflugsgaststätte Wilhelmshöhe, am Hotel Neptun lagen wir noch für einige Zeit am Strand und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.

Wieder am Stellplatz angekommen, lief dann die AIDAmar gegen 18.00 Uhr aus.

Direkt vor unserem Stellplatz begann die Portparty mit einem Chantychor, einer Folkloretanzgruppe und einer Band, die vorwiegend irische Lieder spielte und sang.

 

Bis 23. 00 Uhr verbrachten wir so den Abend teilweise im WoMo mit Blick auf die uns vorliegende Partymeile und konnten um 23.00 Uhr das Feuerwerk beim Auslaufen der Columbus erleben.

 

17.09.2017

Weiterfahrt von Warnemünde nach Skagen (Dänemark)

Nach einem erneuten Frühstück beim Bäcker fuhren wir gegen 9.45 Uhr in Richtung Skagen, Ankunft dort um ca. 18.00 Uhr.

Die Autobahn ab Flensburg Richtung Dänemark war fast leer!

Kurz vor Skagen suchten wir uns den Campingplatz Rabjerg Mile aus (ACSI), der sehr groß ist, aber zu dieser Zeit nur noch wenig besucht war.

Nachdem die Sonne verschwunden war, wurde es auch gleich empfindlich kühl und so verbrachten wir den Abend im WoMo.

 

18.09.2017

Radtour nach Skagen zum berühmten Punkt „ Nordsee trifft Ostsee „

Mit dem Fahrrad waren es ca. 13 km entlang des Naturschutzgebietes bis Skagen.

Zwischendurch schauten wir uns noch die St. Laurentii – Kirche ( die Versandete Kirche ) an. 1795 erteilte König Christian VII die Erlaubnis, die Kirche stillzulegen, da sie nicht länger vor dem Flugsand geschützt werden konnte.

In Skagen angekommen, schlenderten wir über die kleine Einkaufsmeile mit aneinandergereihten Fischrestaurants.

Weiter ging es zum Punkt „ Nordsee trifft Ostsee „.

Die Fahrräder parkten wir ab und gingen zu Fuß im Wasser der Ostsee bis zum berühmten Punkt. Einige Touristen machten Fotos und ganz unbekümmert mitten darin lag eine Robbe und sonnte sich.

Nachdem wir auch unsere Fotos gemacht hatten, liefen wir zurück an der Nordsee zu unseren Fahrrädern, weiter zurück in den Ort Skagen und dann an den Nordseestrand von Skagen, weiter zum Campingplatz.

In der Nacht fing es an zu regnen.

 

19.09.2017

Abfahrt von Skagen über Hanstholm am Skagerrak nach Hvide Sande

Es regnete die ganze Fahrt! In Hanstholm angekommen besuchten wir das Museumscenter Hanstholm, Dänemarks größtes Bunkermuseum mit der größten Befestigungsanlage Nordeuropas aus dem 2. Weltkrieg. Sie umfasst den einzigartigen, 3.000 m2 großen Museumsbunker, bei dem mehrere Räume in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurden, so dass man nachvollziehen kann, wie die Soldaten hier lebten.

Die Festungsanlage entstand während der deutschen Besetzung Dänemarks im Zweiten Weltkrieg und gehört zu den ersten Festungsbauten des Atlantikwalls.

Danach fuhren wir weiter nach Hvide Sande. Es regnete weiter.

Wir suchten uns den Nr. Lyngvig Campingplatz aus, wo auch ein Freund von uns gerade seinen Urlaub, größtenteils mit Kitesurfen verbrachte.

Jedoch war er nicht am Platz und so überbrückten wir die Zeit mit einem Besuch im Schwimmbad (gehörte zum Campingplatz), dass wir ganz allein für uns hatten. Bei dem Regen draußen eine angenehme Abwechslung!

Den Abend verbrachten wir dann gemeinsam mit unserem Kumpel im WoMo.

 

20.09.2017

Der Regen hatte aufgehört und pünktlich zum Frühstück lachte uns die Sonne an.

Perfekt, um mit den Rädern nach Hvide Sande zu fahren!

Wir hatten uns überlegt, den Tag in Hvide Sande zu verbringen, da wir erst gegen 16.00 Uhr vom Campingplatz auschecken mussten.

Gegen 15.30 Uhr verließen wir Hvide Sande in Richtung Niebüll (Deutschland), wo wir uns am Abend mit einem befreundeten Ehepaar treffen wollten, die ebenso wie wir mit dem WoMo auf Tour waren.

Am Marktplatz in Niebüll gibt es einen Stellplatz für WoMo’s, Kosten 5 € für 24 h.

Wir verbrachten den Abend gemeinsam erst beim Griechen und dann im WoMo.

 

21.09.2017

Ausflug mit den Fahrrädern zur Nordseeinsel Sylt

Nachdem Frühstück ging es mit den Fahrrädern zum Bahnhof von Niebüll.

Der „Syltspezial – Tarif „ erlaubte uns die Fahrt im Zug, incl. Fahrrad für 12 € pro Person hin und zurück. Wir wurden an den Autozug angekoppelt, der über den Hindenburgdamm nach Sylt führt.

In Westerland auf Sylt angekommen, entschlossen wir uns für eine Radtour um das Rantum – Becken, die Sonne kam durch!

Im Zentrum von Westerland schlenderten wir dann durch die Einkaufsmeile, kauften kleine Souvenirs, aßen Fischbrötchen und Eis und tranken Kaffee.

Ein sehr schöner Tag auf Sylt ging zu Ende!

Wieder am Stellplatz angekommen, beschlossen wir gemeinsam nach Husum zu fahren und dort auf dem Campingplatz Husum „ Hinter dem Deich „ noch einen gemütlichen Abend mit Grill und Feuerschale zu verbringen.

 

22.09.2017

Nach dem Frühstück trennten sich unsere Wege.

Wir fuhren über St. Peter Ording und Hamburg nach Hause und unsere Freunde wollten noch eine weitere Woche unterwegs sein in Dänemark bzw. Nordfriesland.

Ankunft zu Hause gegen 18 Uhr.

Es war unsere erste Reise nach Dänemark. Uns haben die Campingplätze in bezug auf Sauberkeit sehr gut gefallen und auf jedem Platz war ein Küchentrakt mit Herd, Backofen und Mikrowelle vorhanden.

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